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Gebäudesimulation VDI 6007

Ergänzungsmodul 9

Das neue Berechnungsmodul "Gebäudesimulation VDI 6007" schafft zusätzliche Möglichkeiten für den Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes nach EnEV und DIN 4108-2:2013 (Begrenzung der Übertemperaturgradstunden). Umgesetzt wurde das 2-Kapazitäten-Modell (2K-Modell) nach VDI 2078 und VDI 6007. Berechnungsziele sind die Raumlufttemperatur, die operative (gefühlte) Raumtemperatur sowie die Heiz- und Kühllast. Die Berechnung berücksichtigt die thermische Hülle inklusive Verglasungen, die äußeren Klimabedingungen (Solarstrahlung, Temperatur), innere Lasten (Personenabwärme, Beleuchtung, Geräteabwärme), die Belüftung (Fugen, Fenster) sowie die Heiz- und Kühltechnik. Sie arbeitet mit regionalen Klimadatensätzen für ausgewählte Orte (Test Reference Year / TRY).
Im Gegensatz zum DÄMMWERK-Berechnungsmodul "Thermische Simulation" (angelehnt an EN ISO 13791) wird in Stundenschritten (8760 Stunden/Jahr) gerechnet, was wegen des analytischen Ansatzes möglich ist. Dadurch ergeben sich wesentlich kürzere Berechnungszeiten.

 

In verschiedener Hinsicht kommen besondere, differenzierte Berechnungsmodelle zur Anwendung:

  • eine Ersatzkapazität für die Wärmespeicherung und ein Ersatzwiderstand für den Wärmedurchgang durch die Raumhülle
  • Strahlungsmodell nach VDI 6007, Blatt 3 mit Direkt-, Diffus- und Umgebungsstrahlung
  • äquivalente Außentemperatur
  • strahlende / konvektive Wärmeverteilung im Raum
  • Verglasungen + Sonnenschutz, Korrekturwerte, Sonnenschutzsteuerung
  • sommerliche Wärmeeinträge durch Fensterlüftung
  • innere Wärmequellen, Wochenprofile, strahlende / konvektive Anteile
  • Tageslichtsimulation zur Beleuchtungssteuerung
  • Heiztechnik mit Strahlungsanteilen ggf. mit Leistungsbegrenzung, Flächenheizung
  • Kühltechnik ggf. mit Leistungsbegrenzung, Flächenkühlung, Regelungstechnik


VDI Raumtemperaturen

 

 

 

 

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